IBM schnappt sich Storage-Lösungs-Company NovusCG
IBM wandelt wieder auf Übernahmefüßen. Jetzt hat sich Big Blue das private Unternehmen NovusCG gekrallt, einen Spezialist für Datenspeicherlösungen. Die beiden Unternehmen kennen sich schon seit Jahren sehr gut. NovusCG hatte bei IBM den Status »IBM Premier Business Partner«, und vice versa wurde IBM bei NovusCG als »Novus Global Strategic Partner«. Geführt.
NovusCG trimmt Storage-Lösungen von Kunden mit eigenen Tools und Services zu mehr Performance. Außerdem hilft man Anwendern dabei, beispielsweise Compliance-Anforderungen besser einzuhalten. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für ihr Tool »Storage Enterprise Resource Planner« (SERP), das Kunden einen besseren Überblick über ihre Storage-Resourcen gibt.
Die Tools sollen u.a. gut mit den IBM-Produkten »Total Productivity Center«, »Tivoli Storage Manager«, »Tivoli Storage Process Manager« und »SAN Volume Controller« harmonieren. Novus pflegt überdies Partnerschaften u.a. mit Cisco Systems, CA, EDS, EMC, Hitachi Data Systems, HP, Oracle, Sun/StorageTek, Symantec und Unisys
IBM-Angaben zufolge sollen die Novus-Lösungen die Softek-Lösungen ergänzen, die IBM Anfang des Jahres übernahm (speicherguide.de berichtete). Finanzielle Einzelheiten der Novus-Transaktion wurden nicht genannt.
(Quelle: speicherguide.de)
DNUG-Anwenderkonferenz vom 12. bis 14. November in Bonn
Die 27. Konferenz der Deutschen Notes User Group (DNUG) zeigt den Einsatz von Lotus Notes/Domino und IBM Websphere in Unternehmen jeder Art und Größe. Rund 20 Aussteller begleiten die Veranstaltung.
Vom 12. bis 14. November trifft sich in Bonn die Deutsche Notes User Group zur jährlichen Herbstkonferenz. Die Konferenz startet mit der Mitgliederversammlung. Die folgenden zwei Kongresstage sind vollgepackt mit Informationen aus der Lotus-/Domino-Notes-Welt. Die Teilnehmer können am ersten Tag aus sechs, am Tag darauf aus fünf parallelen Tracks wählen. Themen sind beispielsweise: Domino auf Linux, Spam, Anforderungen in der eMail-Kommunikation, Vergleich der IBM-Portalentwicklungs-Werkzeuge und Interoperabilität zwischen Microsoft-Lösungen und Notes/Domino. Vorträge, technische Workshops, Diskussionsrunden sowie eine Ausstellung runden das Angebot ab.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt ist das Strategieprojekt »DNUG 2010«. Hier werden die Ergebnisse eines Expertengremiums vorgestellt, das die vergangenen Monate ein Konzept für die Anforderungen an die Anwendervereinigung in den kommenden Jahren vorbereitet hat. Interessenten finden über den unten angegebenen Link weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.
(Quelle: it-business.de)
Facebook nun auch auf BlackBerry Smartphones
Mittels einer neuen Software können Blackberry-Nutzer über ihr Smartphone nun auch auf das Facebook-Netzwerk zugreifen. Das gaben die Partner am Mittwoch in San Francisco, Kalifornien, bekannt. Mit der Anwendung "Facebook for BlackBerry Smartphones" von Research In Motion (RIM) können Facebook-Nutzer ihre Nachrichten, Kontaktanfragen oder Bilder verschicken und empfangen. Die Applikation geht über den reinen Browser-basierten Zugang auf die Plattform hinaus.
Nutzer werden auf dem Blackberry benachrichtigt, wenn neue Uploads von Freunden eintreffen. Außerdem können Anwender mit ihrem Endgerät Fotos machen und diese dann mit Kommentaren auf die Facebook-Website hochladen. Kosten für die Datenübermittlung lassen sich sparen, da Nachrichten für Facebook-Kontakte zunächst offline auf dem Blackberry geschrieben werden können.
Facebook ist eine Plattform zum Aufbau und zur Pflege sozialer und beruflicher Netzwerke, die 2004, anfangs nur für den englischsprachigen Raum, an der Harvard University entwickelt wurde. Das Social Network Facebook will zukünftig stärker außerhalb der USA expandieren. Die Entwickler des Unternehmens arbeiten deshalb an lokalisierten Versionen der Plattform.
(Quelle: internet.com)
IBM steigert Gewinn und Umsatz
Die guten Ergebnisse der Softwaregeschäfte retteten in diesem Quartal die Bilanz. Die Hardwaresparte musste einen Umsatzrückgang verzeichnen.
Das Nettoergebnis ist auf 2,36 Milliarden Dollar von 2,22 Milliarden Dollar vor einem Jahr gestiegen, teilte IBM mit. Der Umsatz ist gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 6,6 Prozent auf 24,1 Milliarden US-Dollar (16,9 Milliarden Euro) gestiegen.
In der Hardwaresparte musste man allerding rückläufige Margen und schwache Umsätze verzeichnen. Diese wurde durch die Zuwächse in anderen Sparten wettgemacht, vor allem durch die Global Technology Services. Die Summe der abgeschlossenen Serviceverträge legte um zwölf Prozent zu. Auch in der Sparte Software gibt es Erfolge zu verzeichnen, hier stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar.
(Quelle: telekom-presse.at)
Lotus Notes 8 - Der neue E-Mail-Client im Überblick
Die Version 8 ändert die technische Basis und das Konzept für Lotus Notes grundlegend. IBM will trotz Nutzung einer Eclipse-Plattform die Bedienung, Funktionen und Übersichtlichkeit des E-Mail-Clients für den Anwender beibehalten. Der Artikel gibt einen ersten Überblick über das neue Lotus Notes 8.
Die unter dem Codenamen „Hannover“ entwickelte neue Version von Lotus Notes/Domino hat zunächst für einiges an Aufsehen gesorgt. Immerhin war klar, dass sich das technische Konzept des Lotus-Notes-Clients grundlegend verändern würde. Inzwischen ist aber auch klar, dass sich für den Endanwender nicht viel ändern muss, wohl aber viel ändern kann.
Das zeigt sich schon gleich nach dem Start. Lotus Notes sieht zwar etwas verändert aus, der Anmeldedialog ist aber, wenn man vom Logo absieht, unverändert geblieben. Nach der Anmeldung werden beim ersten Start in gewohnter Weise einige Anpassungsmöglichkeiten angeboten. Beim nächsten Start findet man die beiden Register Home und Getting started.
Die Seite Getting started ist schon deshalb interessant, weil sie zu den neuen Elementen der Benutzerschnittstelle von Lotus Domino informieren. Hier sind vor allem der Open-Button am oberen Rand und die Sidebar auf der rechten Seite interessant.
Der Open-Button – Das Startmenü von Notes
Der Open-Button bietet Zugriff auf die Inhalte. Er ist am einfachsten mit den Favoriten bei einem Browser zu vergleichen. Sobald man ihn öffnet, kann man einerseits auf die Standardfunktionen wie Mail, Kalender oder Kontakte sowie die Lesezeichen (Bookmarks) zugreifen. Zum anderen kann man aber – je nach installierter Funktionalität – auch andere Anwendungen wie den Domino Administrator oder die IBM Applications nutzen, die unter anderem einen Texteditor, ein Präsentationsprogramm und eine Tabellenkalkulation umfassen.
Mit der Suchfunktion im oberen Bereich kann man in längeren Menüs auch nach Inhalten suchen. Allerdings ergibt es mehr Sinn, die Navigationsstruktur so aufzubauen, dass sie übersichtlich bleibt.
Die Sidebar
Die zweite auffällige Neuerung bei der Oberfläche von Lotus Notes 8 ist die Sidebar am rechten Rand. Dort finden sich standardmäßig vier Funktionen:
- Sametime-Kontakte
- Aktivitäten
- der Bereich Day At-a-glance
- RSS-Feeds
Die Sametime-Kontakte enthalten die Liste der Kontakte, mit denen man direkt über Sametime, also die Instant-Messaging-Dienste von Lotus, kommunizieren kann. Das setzt voraus, dass man eine Sametime-Infrastruktur aufgebaut hat.
Die Aktivitäten wurden bereits mit dem IBM Lotus Workplace eingeführt und haben nun auch Eingang in den Lotus Notes-Client gefunden. Dahinter steckt ein Konzept, das sich in ähnlicher Weise bei Microsoft Groove oder dem Collanos Workplace findet. Man kann Arbeitsbereiche aufbauen, auf die mehrere Benutzer Zugriff haben. Über diese kann man Dokumente, Aufgaben, Links, Nachrichten und andere Informationen gemeinsam nutzen.
Bei Day At-a-glance findet man die wichtigsten Informationen über den aktuellen Tag insbesondere aus dem Kalender. Man kann hier – wie bei den anderen Funktionen – über das Kontextmenü viele wichtige Aufgaben direkt durchführen.
Schließlich lassen sich bei den RSS-Feeds noch Abonnements von Websites konfigurieren.
Die Seite Home
Wenn man über die Register oder durch Schließen von Getting started auf die Seite Home wechselt, findet man dort in der Standardansicht Schnittstellen zu den wichtigsten der installierten Funktionen wie Mail, Kalender oder eben auch dem Textverarbeitungsprogramm. Mit New lassen sich jeweils neue Mails, Kalendereinträge, Dokumente und so weiter erstellen.
Im oberen Bereich gibt es den Eintrag Click here for Home Page options. Wenn man diesen auswählt, kann man einerseits zwischen verschiedenen Standardvarianten für die Homepage wählen und andererseits mit Return to first-time setup zu der Schnittstelle wechseln, die beim ersten Start für die Gestaltung der Homepage angezeigt wurde.
Die Menüstrukturen sind weitgehend gleich geblieben, wenn auch mit einer gewichtigen Änderung: Notes-Datenbanken nennen sich nun nicht mehr Datenbank, sondern Anwendung. Auch sonst gibt es einige Anpassungen bei den verwendeten Termini. Obwohl diese meist logisch sind, müssen sich die Benutzer doch umstellen. Das muss man bei der Rollout-Planung für Notes 8 berücksichtigen – ohne Schulungen der Benutzer wird sich die Migration kaum erfolgreich bewerkstelligen lassen.
Replikation
Wesentliche Verbesserungen gibt es im Bereich der Replikation. Im Menü File findet sich nun der Punkt Make Available Offline. Wenn man diesen auswählt, gelangt man direkt zu einem Dialogfeld, in dem man eine lokale Replik der aktuellen Anwendung – um den neuen Begriff anstelle von Datenbank zu verwenden – erzeugen kann.
Die Repliken können gleich oder bei der nächsten planmäßigen Replikation erstellt werden. Die Replikationszeitpläne können dabei direkt ausgewählt und verwaltet werden. Wenn man mit einem geeigneten Standardwert arbeitet, lässt sich die Erstellung von lokalen Repliken bei Notes 8 auf zwei Mausklicks reduzieren.
Um alle Repliken zu verwalten, kann man den Bereich Replication im Open-Menü auswählen. Es wird eine Liste der lokalen Repliken angezeigt. Über die Befehle und Menüs im oberen Bereich lassen sich diese einfach verwalten. Dort können beispielsweise auch allgemeine Präferenzen für die Replikation gesetzt werden.
Neuer integrierter Browser: Lieber ignorieren
Der integrierte Browser gehörte bisher sicherlich nicht zu den Stärken von Lotus Notes. Das zeigt sich auch daran, dass nur ein Bruchteil der Zugriffe im Internet über den Lotus-Notes-Browser erfolgt. Notes 8 erhält zwar einen neuen Browser, den Sie aber auch nur dann verwenden sollten, wenn Sie nur sehr einfache Seiten besuchen. Vor allem Java scheint der Browser nicht zu kennen. Als wir im Test auf die AJAX-basierte Messenger-Seite Meebo surften, stürzte der komplette Notes-Client ab. Zudem vermisst man grundlegende Funktionen aktueller Browser, etwa Tabs oder Erweiterungen.
Falls man nicht mit dem integrierten Browser arbeiten möchte, kann man aber über File – Preferences auf die Konfigurationseinstellungen von Notes 8 zugreifen und dort bei Web Browser den Standardbrowser auf Betriebssystemebene auswählen.
Beim Domino Designer kann man darüber hinaus auch andere Browser nutzen, um Webanwendungen mit verschiedenen Browsern testen zu können. Interessant ist generell der Blick auf die Präferenzen. Dieses Dialogfeld ist nun grundlegend anders gestaltet und wesentlich übersichtlicher als die bisherige Lösung.
Der Abschied vom NAB
Neues gibt es auch vom NAB, dem Namens- & Adressbuch früherer Notes-Versionen. Denn dieses heißt nun Contacts oder Kontakte und ist auch in der Nutzung deutlich optimiert worden. Das beginnt damit, dass man nun weitere Informationen bis hin zu Fotos bei den einzelnen Kontakten ablegen kann. Die Kontakte kann man sich auch in einer Visitenkartenansicht anzeigen lassen.
Auch die Standardansichten für Kontakte wurden erweitert. Dabei ist insbesondere Recent Contacts zu erwähnen. Hier werden die Kontakte aufgeführt, mit denen man zuletzt zu tun hatte – zumindest, soweit man für die Zusammenarbeit Lotus Notes genutzt hat. An dieser Stelle wird das generelle Bemühen von IBM Lotus deutlich, die Nutzung des Produkts stärker kontextsensitiv zu gestalten und dazu beispielsweise zu analysieren, welche Informationen zuletzt verwendet wurden.
Mail und Kalender
Bei den Mail- und Kalenderfunktionen gibt es einiges an Neuerungen. So können nicht akzeptierte Anforderungen für Meetings nun im Kalender in spezieller Weise dargestellt werden, sodass sie sofort erkennbar sind. Einträge mit sehr kurzer Zeitdauer werden etwas größer und damit leserlich angezeigt. Und auch abgesagte Meetings können nun klarer dargestellt werden.
Sowohl für die Mail- als auch die Kalenderfunktionen gilt, dass die Oberfläche überarbeitet wurde und sich Präferenzen nun einfacher setzen lassen. Bei den Mail-Funktionen sind einerseits die Anzeige von Mail-Threads, also zusammengehörigen Nachrichten, und andererseits der verbesserte Out-of-Office-Dialog erwähnenswert. Bei diesem sollen zukünftig auch die Abwesenheiten stundengenau angegeben werden können – eine Funktion, die in der Beta 3 aber noch fehlte.
Innerhalb einer Domino-Infrastruktur gibt es außerdem die Möglichkeit zum Rückruf von Mails, soweit diese noch nicht ausgeliefert wurden. Das setzt allerdings eine Notes/Domino-8-Infrastruktur und eine Aktivierung dieser Funktionalität voraus.
Hilfefunktionen
Wer sich bisher über die Hilfefunktionen von Lotus Notes/Domino geärgert hat, die doch einen etwas antiquierten Eindruck gemacht haben und zudem teilweise recht langsam waren, wird sich über die neue Hilfe von Notes 8 freuen. Der Zugriff ist wesentlich schneller als bisher, und die Informationen werden in übersichtlicherer Form als bisher präsentiert.
Auch die Suchfunktion arbeitet sehr schnell. Dafür fehlt der Index, der bisher genutzt werden konnte. Auf der anderen Seite können neben Lesezeichen auch Links in die Hilfe integriert werden, um sie einfacher nutzbar zu machen.
Fazit
Einige der Änderungen wie die Umbenennung von Datenbanken in Applikationen können dazu führen, dass man größere Deployments nicht ohne Training der Benutzer bewerkstelligen kann, weil sie eine Abkehr von langen gewohnten Paradigmen darstellen.
Auch fragt man sich bei den neuen Applikationen, ob IBM die letzten Jahre im Tiefschlaf verbracht hat. Die Office-Suite und der Browser fallen so rudimentär aus, dass man getrost drauf verzichten kann.
Dafür schafft es der Konzern, die Grundfunktionen von Notes clever zu erweitern. Auch die Integration von Sametime ist sehr gut gelungen. In der Summe gibt es bei Notes 8 viele Verbesserungen für die Nutzung, die aber insgesamt recht intuitiv zu nutzen sind. Der Schritt hin zur neuen Plattform hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. (mja)
Der Beitrag stammt von der Computerwoche-Schwesterpublikation Tecchannel.
(Quelle: computerwoche.de)
Kommt neue Tastatureingabe für BlackBerry-Geräte?
Research In Motion (RIM) hat mit Eatoni ein Lizenzabkommen unterzeichnet, um die Rechte an einem Tastaturpatent nutzen zu dürfen. Im Gegenzug hat RIM in Eatoni investiert und beide Firmen wollen eine neuartige Tastatureingabe für mobile Geräte entwickeln.
Das Lizenzabkommen betrifft das US-Patent 6.885.317, das Eatoni im April 2005 zugesprochen wurde. Darin wird eine vereinfachte Tastatureingabe unter anderem für mobile Geräte beschrieben.
Durch das Lizenzabkommen wurde ein Rechtsstreit um die Nutzung des Patents beendet. RIM hatte erwirkt, dass das Eatoni-Patent auf seine Gültigkeit hin überprüft wurde, während RIM im Gegenzug verklagt wurde, das Patent von Eatoni rechtswidrig in seinen Geräten zu verwenden.
Über weitere Details zu der Kooperation wurde Stillschweigen vereinbart. So ist auch vollkommen unklar, wie eine neue Tastatureingabe aussehen könnte, die beide Firmen gemeinsam entwickeln wollen.
(Quelle: golem.de)
Insider: GooglePhone kommt sicher
Der US-Suchmaschinenriese Google wird doch ein Mobiltelefon auf den Markt bringen.
Das Google Phone sei bereits beschlossene Sache, berichtet das IT-Portal DigiTimes unter Berufung auf üblicherweise gut informierte Insider aus der taiwanesischen IT-Branche. Google habe jedoch die Spezifikationen sowie das Betriebssystem seines neuen Handys noch nicht festgelegt, heißt es. Ebenso ist noch unklar, wer als entsprechender Carrier-Partner in Frage kommt.
Stuart Carlaw, Analyst bei ABI Research, zeigte sich schon im Frühjahr überzeugt, dass das GooglePhone früher oder später kommen werde. Bereits damals war der Elektronikhersteller High Tech Computer (HTC) als Produzent im Gespräch. Laut DigiTimes-Informationen sei dies nun ebenfalls schon fix. Grund hierfür ist die Erfahrung, die HTC als 'Original Design Manufacturer' (ODM) in Kooperation mit verschiedenen Markenunternehmen bereits sammeln konnte. So stammt auch das von T-Mobile aktuell angebotene Alleskönner-Smartphone Ameo von HTC.
Ungeklärt ist noch ob EDGE oder UMTS als Mobilfunktechnik zum Einsatz kommt. Sollte sich Google für ein EDGE-kompatibles Mobiltelefon entscheiden, dürfte wohl der US-Mobilfunkchiphersteller Texas Instruments als Zulieferer zum Zug kommen. Wird das GooglePhone jedoch UMTS-tauglich, so werde Qualcomm den Auftrag erhalten, heißt es weiter. In letzterem Fall dürfte sich die Markteinführung in das erste Halbjahr 2008 hinauszögern. Hintergrund seien Probleme bei der Lizenzierung der patentierten Technologien.
(Quelle: silicon.de)
Analysten: Voice over WLAN wird zum Megatrend im Büro
Voice over WLAN, also das Telefonieren im Drahtlosnetzwerk, wird in den kommenden Jahren seinen Siegeszug in Unternehmen antreten. Das prophezeien die Marktforscher von IDC.
Potenzielle Einsparungen und steigende Mobilität haben laut der Studie 'The Western European Voice over WLAN Equipment Opportunity, 2007-2011' eine zunehmende Zahl von CIOs und Netzwerkmanager auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, Sprachoptionen in ihr Netz zu integrieren. Geht es nach den Prognosen der IDC-Experten soll der westeuropäische Markt bis 2011 um 67 Prozent wachsen und ein Volumen von knapp 700 Millionen Dollar erreichen.
"Das Thema Voice over WLAN im Unternehmen zieht gerade erst breitere Aufmerksamkeit auf sich, was sich in den verstärkten Anfragen nach entsprechenden Angeboten äußert", erklärt IDC-Analystin Evelien Wiggers. Allerdings sind die meisten Firmennetzwerke noch nicht auf Sprache ausgerichtet. "Als die Unternehmen vor einigen Jahren damit begonnen haben WLAN-Netze aufzubauen, haben sie nicht an die Einbindung von VoIP gedacht - etwa daran, Sprachpaketen den Vorzug vor Datenpaketen einzuräumen", so Wiggers. Zudem seien eine Reihe der früh installierten Zugangspunkte nicht für die Sprachunterstützung geeignet.
"Bisher hat das Thema Voice over WLAN vor allem im Consumer-Bereich Anklang gefunden", sagt auch Intel-Produktsprecher Martin Strobel im pressetext-Gespräch. Intel arbeite derzeit gemeinsam mit Cisco an praktikablen Business-Lösungen für den neuen WLAN-Standard 802.11n. Damit soll der Technologie auch im Unternehmensbereich auf die Sprünge geholfen werden. Die Vorteile von Voice over WLAN sieht Strobel in der höheren Mobilität und den geringeren Kosten. "Probleme gibt es aber noch mit der Zuverlässigkeit der Telefonverbindung", sagt Strobel. Dem soll allerdings die Einrichtung von virtuellen Umgebungen abhelfen.
IDC rechnet aufgrund der Vorteile der Drahtlostelefonie mit einem schnellen Anstieg der Unternehmen, die die Technologie implementieren. "Das wird vor allem in großen Unternehmen der Fall sein, während kleine und mittlere Unternehmen erst in einigen Jahren damit beginnen werden", sagt Rogier Mol, IDC-Chefanalyst im Bereich VoIP-Infrastruktur. So sollen den Marktforschern zufolge bis 2011 lediglich zwei Prozent der kleinen Unternehmen mit Voice over WLAN ausgerüstet sein, während dieser Anteil sich in den großen Unternehmen auf 58 Prozent belaufen soll.
(Quelle: silicon.de)
Umsatz-Plus bei Blackberry-Hersteller RIM
Research In Motion (RIM) hat im zweiten Quartal 2007 seine Einnahmen und Kundenzahl kräftig gesteigert: Mit 1,37 Milliarden US-Dollar lagen die Einnahmen um 27 Prozent höher als im ersten Quartal 2007. Im Vergleich zum selben Quartal des vergangenen Jahres haben sich die Einnahmen fast verdoppelt. Damals verdiente RIM nur 658,5 Millionen US-Dollar.
Auch die Kundenzahl ist kräftig gestiegen: Im abgelaufenen Quartal sollen 1,45 Millionen neue BlackBerry-Abonnenten hinzugekommen sein, drei Millionen Blackberrys wurden verkauft. Insgesamt gibt der Smartphone-Produzent 10,5 Millionen Blackberry-Abonnenten an. Die Einnahmen schlüsseln sich wie folgt auf: RIM verdient 78 Prozent mit seinen Blackberry-Geräten, 15 Prozent mit Services, vier Prozent mit Software und drei Prozent mit sonstigen Einkünften.
Der Ertrag lag bei 287,7 Millionen US-Dollar bzw. einem Wert von 50 Cent je Aktie. Den Nettogewinn weist RIM mit 223,2 Millionen US-Dollar bzw. 0,39 Cent pro Aktie aus. Bis Ende des Jahres erwartet der Smartphone-Hersteller Einnahmen in Höhe von 1,60 bis 1,67 Milliarden US-Dollar. Es sollen weitere 1,65 Millionen Blackberry-Accounts hinzukommen.
Den wirtschaftlichen Erfolg führt RIM auf die Modelle Blackberry 8820 und 8830, Blackberry 8310 alias Curve und den Blackberry 8100 alias Pearl zurück. Weltweit beliefert Blackberry nach eigenen Angaben etwa 300 Netzbetreiber.
(Quelle: golem.de)
Blackberry-Hersteller Rim erwartet neuen Wachstumsschub
Research in Motion (Rim), Hersteller des E-Mail-Telefons Blackberry, erwartet einen weiteren Wachstumsschub. In einem Interview, das in der aktuellen Ausgabe des manager magazins (Erscheinungstermin: 21. September 2007) erscheint, sagte Rim-Co-CEO Jim Balsillie, das Geschäft mit den mobilen E-Mail-Empfängern gehe gerade erst richtig los. In den vergangenen elf Jahren, in denen das kanadische Unternehmen um fast 60 000 Prozent gewachsen sei, habe Rim „nur an der Oberfläche dessen gekratzt, was möglich ist“. Der neue Boom solle durch den Verkauf der bislang vor allem von Geschäftsleuten genutzten Geräte an private Konsumenten ausgelöst werden.
„Unsere Geräte werden bald nicht nur für Topmanager unentbehrlich sein, sondern für jedermann“, pries Balsillie die Rim-Technologie. Mit neuen Modellen für Privatleute will Rim den Wettbewerb zu Produkten mit ähnlichen Funktionen, wie etwa dem iPhone von Apple, bestehen. Solche Geräte, in denen Hardware und Serviceangebot zusammenwachsen, erklärte Balsillie in dem Gespräch zum „heißesten Wachstumsgebiet in der Technikwelt“. Rim führe diesen Markt an, stehe aber unter enormen Druck, diese Nummer-eins-Position zu verteidigen und auszubauen.
(Quelle: pressrelations.de)
RIM: "Blackberry für alle"
Das Blackberry will allen Smartphones Konkurrenz machen und massiv in den Verbrauchermarkt gehen. Das hat Jim Balsillie, Co-CEO von Research in Motion (RIM), jetzt angekündigt. In einem Interview mit dem "Manager Magazin" sagte der Blackberry-Pionier, das Geschäft mit der mobilen E-Mail-Kommunikation gehe jetzt erst richtig los.
In den vergangenen elf Jahren, in denen das kanadische Unternehmen um fast 60 000 Prozent gewachsen sei, habe RIM, so Balsillie, "nur an der Oberfläche dessen gekratzt, was möglich ist". Durch den Verkauf der bislang vor allem von Geschäftsleuten genutzten Geräte an private Konsumenten will RIM nun einen neuen Boom auslösen.
Mit neuen Modellen für Privatleute will RIM den Wettbewerb zu Produkten mit ähnlichen Funktionen, wie etwa dem "iPhone" von Apple, aufnehmen. Solche Geräte, in denen Hardware und Serviceangebot zusammenwachsen, erklärte Balsillie "zum heißesten Wachstumsgebiet in der Technikwelt". Konkrete Angaben zu Mengen, Funktionen, Erscheinungsterminen oder gar Preisen nannte der Firmenchef jedoch nicht.
RIM bläst der Wind ins Gesicht
RIM bleibt mit seinem proprietären System wohl nichts anderes übrig als in den Massenmarkt zu gehen. Seit Microsoft vor etwa zwei Jahren das E-Mail-Pushing in Windows Mobile integriert hat und seit einer Weile auch Palm-OS-Geräte E-Mails pushen können, weht RIM heftiger Gegenwind ins Gesicht. Marktbeobachter sagen deshalb schon lange voraus, dass die Firma dieses Rennen nicht gewinnen kann, wenn bald jedes Smartphone E-Mails empfangen kann.
Im ersten Quartal dieses Jahres hatte RIM diese Prognosen indes noch wiederlegt: Zwischen Januar und März 2007 steigerte der Blackberry-Hersteller seinen Gewinn eigenen Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 73 Prozent auf 223 Millionen US-Dollar.
Die Zahl der Blackberry-Abonnenten sei im gleichen Zeitraum auf mehr als neun Millionen gestiegen. Seit diesem Sommer seien insgesamt bereits 20 Millionen Blackberry-Geräte weltweit ausgeliefert worden, heißt es.
(Quelle: connect.de)
IBM Lotus Symphony
"IBM Lotus Symphony" ist ein kostenloses Office-Paket. Die Suite besteht aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentations-Software.
"IBM Lotus Symphony" ähnelt im Funktionsumfang dem Freeware-Klassiker OpenOffice, ist grafisch jedoch ansprechender. Beim Start von Lotus Symphony werden immer alle drei Programmteile geladen. So können Sie in einem Fenster gleichzeitig an Texten, Tabellen und Präsentationen arbeiten. Über die Tab-Leiste wechseln Sie schnell und bequem zwischen mehreren geöffneten Dokumenten.
Dateien werden standardmäßig im Open Document-Format gespeichert. "Lotus Symphony" kommt aber mit allen gängigen Formaten zurecht. Positiv fällt die eingebaute PDF-Export-Funktion auf, mit der Sie ohne Umweg PDFs erstellen.
(Quelle: chip.de)
E-Mailarchivierung für den Mittelstand
IBM bietet ein Komplettpaket zur E-Mailarchivierung für Lotus Domino und Microsoft Exchange für kleinerer und mittelständische Unternehmen an.
Das Komplettpaket von IBM [1] besteht aus der Email-Archivierungslösung "CommonStore für Lotus Domino und Microsoft Exchange" sowie dem "Content Manager" als Basis-Repository. Hinzu kommt ein "IBM System x3650 Server" mit Intel Xeon Quadcore-Prozessoren, der speziell für anspruchsvolle Aufgaben im Unternehmenseinsatz wie zum Beispiel Enterprise Content Management (ECM), Virtualisierung, Enterprise Resource Planning (ERP) oder Datenbankanwendungen entwickelt wurde.
Als Speicher-Komponente dient das IBM System Storage DR550, das eine Ablage relevanter Dokumente gemäß gesetzlicher Aufbewahrungsfristen und -vorschriften auf magnetischen Speichermedien ermöglicht. Das Modell DR550 unterstützt dabei eine nicht löschbare und nicht wiederbeschreibbare Datenspeicherung. Das Start-Paket für 100 Mailboxen kostet bis Ende dieses Jahres 19.483 Euro, das Small-Paket für 250 Mailboxen mit fünf TByte Nettoarchivkapazität 43.243 Euro und das Medium-Paket für 250 Mailboxen mit acht TByte Archivkapazität 57.238 Euro.
(Quelle: it-administrator.de)
RIM bringt erstes CDMA-fähige Smartphone
Der kanadische Handheld-Spezialist Research In Motion (Nasdaq: RIMM, WKN: 909607) hat mit dem BlackBerry Pearl 8180 das erste CDMA-fähige Smartphone vorgestellt, dass sowohl mit Multimedia- und GPS-Funktionen aufwarten kann. Gleichzeitig unterstützt das neue Produkt der Kanadier EV-DO Hochgeschwindigkeitsnetze.
Mit dem neuen Smartphone will Research In Motion nicht nur Geschäfts-, sondern auch Privatkunden ansprechen. Der BlackBerry Pearl 8130 verfügt über sämtliche BlackBerry-Features, die den Kanadiern zum Durchbruch auf dem Markt für Email-Push-Lösungen verholfen haben. SMS-, MMS-, Web-Browsing- und Organizing-Funktionen gehören ebenso zum Standard, wie das neue Software-Interface.
Das neue BlackBerry Pearl 8310 kommt dabei im neuen schlanken Design daher und misst nur 4,2 x 1,97 Zoll und wiegt dabei lediglich 3,38 Unzen. Ein integriertes Trackball-System soll die Navigation durch die einzelnen Menüpunkte erleichtern. Mit dem SureType Keyboard-System sollen Texteingaben zum Kinderspiel werden. Ein integrierter Sprach-Checker und eine automatisierte Textergänzung sollen dem Anwender ebenfalls eine Hilfestellung beim Verfassen von Texten sein.
Zudem kommt der BlackBerry Pearl 8130 mit einer 2,0 Megapixel Kamera, die einen 5fachen digitalen Zoom ermöglicht. Videos können in zwei Auflösungen (240x180 oder 176 x144) aufgenommen und mit anderen Nutzern via MMS geteilt werden, heißt es bei RIM. Der neue Media-Player erlaubt das Erstellen von Playlisten direkt auf dem Smartphone.
Zusätzlich unterstützt der BlackBerry Pearl 8130 Bluetooth Stereo Audioprofile (A2DP/AVRCP) und kommt mit einem 3,5mm Stereo Headset. Ebenfalls mit dabei sind der Roxio Media Manager for BlackBerry und das Roxio Photosuite 9 LE, mit denen Nutzer unter anderem Fotos editieren können.
(Quelle: it-times.de)
Blackberry-Aktie ist selbst auf hohem Niveau noch interessant
Wer die Aktie des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) in der Vergangenheit als zu teuer eingeschätzt hat, irrte bislang immer. Denn allein innerhalb der letzten zwölf Monate hat sich der Kurs verdreifacht. Und auch jetzt scheint wenig Grund zur Skepsis gegeben zu geben. Denn obwohl der Kurs derzeit in der Nähe eines Allzeithochs notiert, hat die Aktie weiteres Potenzial - sagen zumindest die Finanzprofis. "Der Kurs von RIM wird noch ordentlich anziehen", sagt beispielsweise Joseph Parnes, Präsident des Hypothekenkreditinstituts American Home Mortgage Investment.
Nachdem RIM im ersten Geschäftsquartal bis Ende Mai den Umsatz um 76 Prozent steigern konnte, hoben mehrere Analysten ihr Kursziel für die Aktie an. Mike Abramsky von RBC Capital Markets in Toronto rechnet damit, dass RIM die Verkaufszahlen bis zum nächsten Geschäftsjahr auf 22,8 Mio. verdreifachen wird. Abramsky sieht für die Aktie ein Kursziel von 110 Dollar.
Seit RIM im März 2006 einen Patenstreit beigelegt hat, war der Kursanstieg nicht mehr zu bremsen. Das Unternehmen konnte die Ziele für das Abonnentenwachstum wie auch für den Umsatz kontinuierlich übertreffen.
Damit der Aufwärtstrend der Aktie anhält, muss RIM aber weiterhin die Prognosen in den Schatten stellen, sagt Louis Navellier, Vermögensverwalter bei Navellier & Associates in Reno, Nevada. "Solange sie uns weiter überraschen, ist alles gut", erklärt Navellier. "Wir werden noch eine Weile dabei bleiben."
Das Wachstumspotenzial des Marktes ist gewaltig: Abramsky schätzt, dass sich die Nutzerzahlen für E- Mail-Handys innerhalb der nächsten vier Jahre auf 300 Mio. verachtfachen werden. Chris Umiastowski von TD Newcrest erwartet, dass RIM die Verkaufszahlen für die Blackberry von 6,4 Mio. in diesem Jahr bis 2011 auf 48 Mio. steigern kann.
Ein Teil dieser Aussichten ist auch schon in dem aktuellen Kurs eingepreist. Immerhin kommt RIM gemessen am Gewinn der vergangenen zwölf Monate auch ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 78, verglichen mit 31 noch vor einem Jahr und von 43 für Apple. Bei einem Jahresumsatz von 3,04 Mrd. Dollar erfreut sich RIM an einem Marktwert von 55,1 Mrd. Dollar und übertrifft damit beispielsweise Motorola. Der größte US-Handyhersteller setzt allerdings im Jahr ungleich mehr - nämlich 42,9 Mrd. Dollar - um.
(Quelle: welt.de)
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